Der Würzburger Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde hat den Garten - oder Arzneikürbis und
 
 nahe Verwandte zur
Arzneipflanze des Jahres 2005 gekürt.
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Wirkung und Verwendung
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Kürbis und Küche
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Inhaltsstoffe
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Inhaltsstoffe
Die Droge (Kürbissamen, Cucurbitae semen) besteht aus den getrockneten
Samen. Sie sind eiförmig, an einem Ende verjüngt, die beiden flachen Seiten etwas gewölbt, etwa doppelt so lang (bis 2,5 cm) wie breit und deutlich erhaben berandet. Die Kürbissamen sind weißlich, grünlich oder erdfarben, die Außenseite ist meist von einem dünnen farblosen Häütchen überzogen. Die Droge besitzt keinen deutlichen Geruch und schmeckt ölig-süßlich.
 
Die Kürbissamen enthalten 1% Steroide, besonders Sterole und deren Glucoside, fettes Öl, Eiweiß, Zucker, Tocopherole (Vitamin E) und Spurenelemente, vor allem Selen, Kupfer, Mangan und Zink. Die giftigen Cucurbitacine sind höchstens in Spuren vorhanden (cucurbitacinhaltige Samen schmecken bitter). Art und Menge der Inhaltsstoffe sind sortenabhängig.
 
Doch nicht nur die Kerne sind gesund. Das orange Fruchtfleisch enthält die Vitamine A, C, E, Kalium, Magnesium, Kalzium, Folsäure sowie viele Ballaststoffe.